Mailänderli weizenfrei

Mailänderli fertig
FODMAP-arme Mailänderli: Knuspriger und brösmeliger als die echten, aber ebenfalls lecker. Foto: Tobias Kühn

Weihnachtsguetzli gehören im Advent einfach dazu. Klar, dass wir da auch zwei FODMAP-freie Varianten ausprobierten. Auf dem Backblech landeten Mailänderli und Vanillekipferl. Und die kamen gar nicht schlecht.

Wer FODMAP-arm backen will, hat vor allem ein Problem: Weizenmehl ist in grösseren Mengen nur schwer verträglich, weshalb der Diät-Bäcker darauf verzichten möchte. In unserer Weihnachtsbackstube haben wir deshalb neben den ganz regulär zubereiteten Spitzbuben und Chräbeli auch zwei FODMAP-arme Güetzi ausprobiert. Bei beiden arbeiteten wir mit dem Schär-Mehl für Kuchen und Kekse. Dieses ist glutenfrei – was in unserem Fall eigentlich ja nicht nötig wäre – es enthält vor allem aber keinen Weizen.

Mailänderli BlechFür den Mailänderliteig verwendeten wir die Mengen wie bei herkömmlichen Mailänderli-Rezepten (Nach Tiptopf: 125g weiche Butter, 1 Ei, 125g Zucker, 1 Prise Salz, eine halbe Zitrone, 250g Mehl und ein Eigelb zum bestreiche). Dieser Teig lies sich recht gut verarbeiten, obwohl er leicht brüchiger und körniger ist als der Mailänderliteig mit Weizen. Bei der Backzeit hielten wir uns eher an die untere Grenzen von 10 Minuten. Das Resultat: Die FODMAP-armen Mailänderli schmecken fast wie die echten, sind aber brüchiger und weniger geschmeidig.

Die Vanillekipferl machten wir nach dem Rezept auf der Website von Schär-Mehl. Wichtig scheint hier, dass die Güetzi, liegen sie einmal auf dem Blech, vor dem Backen nochmals richtig gekühlt werden. Wir haben das wohl etwas zu wenig gemacht, denn unsere Kipferl sind im Backofen noch deutlich zerlaufen. Geschmacklich sind die FODMAP-armen Vanillekipferl wunderbar. Da glutenfrei, sind jedoch auch sie ziemlich brüchig.

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