Tofu? Jein!

Tofu
Trockener Nature-Tofu eignet sich für die Low-FODMAP-Diät. flickr.com/stone-soup

Ist Tofu FODMAP-arm? Die Forscher der Monash University schaffen Klarheit: Trockener Nature-Tofu geht, Seidentofu hingegen hat viele FODMAPs.

Tofu ist gesund, reich an Proteinen und kann für vielfältige Gerichte verwendet werden. Ob Tofu allerdings für eine FODMAP-arme Ernährung geeignet ist, darüber gab es bislang viele Diskussionen. Die Monash University hat nun festgestellt, dass Tofu je nach Aufbereitungsart unterschiedliche Mengen an FODMAPs enthält:

  • Fester, trockener Tofu ist in der Regel FODMAP-arm.
  • Seidentofu, welcher mehr Wasser enhält, ist für die FODMAP-arme Ernährung hingegen ungeeignet.

Die Forscher vermuten, dass dies auf die unterschiedliche Verarbeitung zurück zu führen ist. Da FODMAPs wasserlöslich seien, würden diese beim trockenen Tofu während der Verarbeitung offenbar herausgespühlt, während sie im Wasser des Seidentofus enthalten bleiben.

Ein Versuch: Das Tofu-Gemüse-Curry

Isa, die bisher auf Tofu verzichtete, hat den Versuch gewagt. Mit Bio Tofu nature von Migros bereiteten wir vor kurzem ein Tofu-Gemüse-Curry zu. Wir haben den Tofu dazu vor dem Anbraten noch ca. eine halbe Stunde in Küchenpapier trocknen lassen, wissen aber nicht, ob das wirklich sinnvoll war. Fazit: Keine Beschwerden! Beim Einkauf von Tofu-Produkten gilt es aber stets zu beachten, dass keime ungünstigen Gewürze wie Knoblauch oder Zwiebeln darin enthalten sind.

Das Rezept:

Tofu in Würfel schneiden und in Öl anbraten bis er goldbraun ist. Herausnehmen. Gemüse in die Pfanne geben (z.B. Aubergine, Frühlingszwiebel-Grün, Tomaten, Rüebli, etwas Chili) anbraten, Kokosmilch dazugeben, salzen und würzen (z.B. mit Kurkuma, Kreuzkümel, Ingwer, Koriander, Paprika, Pfeffer, Basilikum). Köcheln lassen, Tofu hinzufügen und nochmals erwärmen.

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