Ein Buch mit Tipps und 170 Rezepten

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Inspiration für unsere Küche: Das neue Buch "Das FODMAP-Konzept". TK

Das soeben erschienene Buch „Das FODMAP-Konzept – Leichte Küche bei Reizdarm“ ist der erste Schweizer Ratgeber für die FODMAP-arme Ernährung. Gelingt der Mix aus Theorie und Rezeptsammlung?

„Wir wollen ein Buch, das für die Betroffenen alltagstauglich und leicht verständlich ist. Kurz gesagt: Ein nützlicher Ratgeber mit unkomplizierten Rezepten“, schreiben die Autorinnen Carine Buhmann und Dr. clin. nutr. Caroline Kiss im Vorwort ihres soeben erschienen Buches „Das FODMAP-Konzept – Leichte Küche bei Reizdarm“. Der Ratgeber beginnt mit zwei Theoriekapiteln und beinhaltet anschliessend rund 170 Rezepte sowie einen Anhang mit Lebensmittellisten und Adressen.

Detailiert und verständlich

„Das FODMAP-Konzept“ ist also mehr als nur ein Kochbuch mit einigen einleitenden Worten. Der Theorieteil geht in die Tiefe bleibt aber stets auch für Laien leichtverständlich. Den Autorinnen gelingt es, viele Details genau und logisch zu beschreiben ohne sich zu verzetteln. Selbst wer wie wir glaubt, das Thema bereits gut zu kennen, erfährt nochmals neues. Zum Beispiel, wie es sich mit Peperoni oder scharfen Gewürzen in der Low-FODMAP-Küche verhält.

Dann geht es ans Kochen. Hier unterscheiden die Autorinnen FODMAP-arme Rezepte und FODMAP-reduzierte Gerichte. Während bei den FODMAP-armen möglichst ganz auf FODMAP-haltige Zutaten verzichtet wird, enthalten die FODMAP-reduzierten Rezepte gewisse Anteile, sollen aber gemäss den Autorinnen dennoch gut verträglich sein.

Banal bis aussergewöhnlich

Unter den 170 Rezepten befinden sich ganz banale Sachen wie Rösti und Spiegelei oder ein Caesar Salad aber auch ausgefallenere Rezepte, zum Beispiel Satay-Spiesschen an Erdnuss-Kokos-Sauce . „Es war uns wichtig, die bei uns üblichen Essgewohnheiten und beliebte Rezepte aufzugreifen und FODMAP-tauglich anzupassen“, schreiben die Autorinnen im Vorwort dann auch. Das ist sinnvoll. Zumal das Vorgehen im Buch mit Tipps und Alternativen auch zu eigenen Kreationen inspiriert.

Eine gute Idee ist auch die Aufteilung der Rezepte in die Kapitel „Frühstück“, „Take from home“, „Einfach gemütlich“, „Nicht alltäglich“ sowie „Süss, fruchtig, ofenfrisch“ Die meisten Rezepte werden übrigens als ganze Mahlzeiten zusammengestellt. Damit wollen die Autorinnen die Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung mitberücksichtigen.

Ein Mutmacher für die FODMAP-Geplagten

Fazit: „Das FODMAP-Konzept“ übertrifft unsere Erwartungen an einen Ratgeber. Es ist mehr als das. Der Mix aus Kochbuch und Theorie gelingt. Gleichzeitig überzeugt das schön bebilderte Buch auch optisch. Es dürfte alle FODMAP-Geplagten ermuntern: ohne FODMAPs zu kochen kann genau so schön sein wie mit.

 

Infos und Bestellung: www.fodmap-konzept.ch

1 comment

  1. Das Buch ist tatsächlich super und ansprechend gemacht. Die Rezepte gelingen und schmecken (soweit ich bisher probiert habe) sehr lecker. Es empfiehlt sich aber, noch eine aktuelle Übersicht über die einzelnen Lebensmittel beizuziehen, da es ein paar wenige Fehler im Verzeichnis hat und immer wieder neue Lebensmittel analysiert werden. Eine gute und immer wieder aktualisierte Liste gibt es auf fodmap.ch

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