Mikrowellen-Gourmet-Gericht aus Norwegen

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Gekochte Convenience-Produkte wie Kartoffeln können bei fehlender Kochgelegenheit aus der Patsche helfen. (Bild: produkte.migros.ch)

Weil wir in Oslo nicht wie erwartet einen Kochherd im Hotel vorfanden, sondern bloss eine Mikrowelle, mussten wir uns etwas einfallen lassen.

Wir kauften also (neben Reis, den man in der Mikrowelle zubereiten kann) vorgekochte Salzkartoffeln und heissgeräucherten (und FODMAP-arm gewürzten) Lachs, welche wir in der Mikrowelle wärmten. Dazu ein paar Gurkenscheiben mit Salz und etwas laktosefreien Philadelphia (gibt es in Norwegen!) auf die Kartoffeln – voilà!

Die Salzkartoffeln und weiteres vorgekochte Gemüse, wie zum Beispiel Karotten gibt es in der Schweiz auch im Gemüsekühlregal in einer Vakuumverpackung. Ich hatte mich schon oft gefragt, ob es tatsächlich so faule Leute gibt, die sowas brauchen. Nun merkte ich aber, dass es nicht mal Faulheit braucht, sondern einfach eine fehlende Kochmöglichkeit, damit so ein Produkt Sinn macht.

Das Gute an diesen Faulheits-Produkten ist, dass sie in der Regel praktisch ungewürzt daher kommen. Möglich, dass ich mal wieder Verwendung für so ein Produkt finde. Und jemandem mit FODMAP-Intoleranz wird man ja sicher auch verzeihen, dass er/sie die wenigen verfügbaren FODMAP-armen Convenience-Produkte, die es gibt auch konsumiert. Man muss ja sonst schon genug von Grund auf selber machen!

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