Essen im Restaurant – Meine Tipps

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Auswärts essen mit FODMAP-Intoleranz ist oft schwierig. Manchmal bietet ein Restaurant überhaupt nichts, was verträglich ist, man erlebt böse Überraschungen, wenn man etwas am Gericht ändern will oder das Servicepersonal reagiert ablehnend oder hilflos.

Hier kommen meine Tipps, wie man es trotzdem schafft, den Restaurant-Besuch zu geniessen:

  1. Vorbereitung ist die halbe Miete 1: Spontan mit knurrendem Magen einen Ort zum Essen zu suchen, ist ein Garant für schlechte Stimmung und Enttäuschung. Am besten sucht man sich schon vorher ein Restaurant aus und reserviert einen Tisch. Besonders in den Ferien lohnt es sich, beim Bummeln bereits ein Lokal für den Abend zu suchen.
  2. Vorbereitung ist die halbe Miete 2: Du bist an ein Familienessen oder einen anderen Anlass eingeladen, an dem das Restaurant bereits feststeht? Dann schau im Internet, ob das Restaurant eine Webseite hat, wo es seine Speisekarte publiziert. Suche darin nach einem Gericht, das für dich geht oder nach einem, das man anpassen könnte. Ruf dann ein paar Tage vor deinem Besuch dort an und besprich dein Menü. Meine Tipps dazu findest du hier.
  3. Halte Ausschau nach Restaurants die frisch kochen. Sie können ein Gericht spontan abändern. In Lokalen, die vorgefertigtes Essen anbieten, hast du meistens keine Chance. Oft weiss nicht mal das Küchenpersonal, was genau in seinem Essen steckt.
  4. Der Italiener ist meine erste Wahl: Hier bekommst du mit grosser Sicherheit ein gebratenes Stück Fisch oder Fleisch, Butterreis oder Pommes Frites (nur mit Salz gewürzt!) und einen grünen Salat, den du selbst mit Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer würzen kannst. Mit derselben Vorsicht auch gut: Sushi, gehobenere Schweizer Küche, levantinische, französische und österreichische Küche.
  5. Keine hohen Ansprüche! Auswärts essen ist oft mit hohen Erwartungen verbunden. Wenn man schon so viel Geld ausgibt, sollte das Essen deutlich besser sein, als wenn man es selbst gekocht hätte. Zudem will man mit der Tischgesellschaft eine gute Zeit verbringen und mit seinen Manieren glänzen. Das alles macht es nicht leicht, wenn man ein Spezialmenü bestellen muss, manchmal mit bösen Überraschungen auf dem Teller konfrontiert wird, sich deswegen beim Personal beschweren muss, oder etwas Mitgebrachtes isst. Meine Erkenntnis: Mir ist es wichtig, dass ich am gesellschaftlichen Anlass, den gemeinsames Essen darstellt, teilhaben kann. Das ist mein einziger Anspruch. Wenn ich auch mit meinem einfachen Picknick neben Fondueessern am Tisch sitze: Ich bin trotzdem dabei.

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